Geopolitik

Eine strategische Partnerschaft mit Iran soll China zu mehr Einfluss im Nahen Osten verhelfen. Dennoch verfolgen Beijing und Teheran zunächst vor allem kurzfristige Ziele.

Zwei Golfstaaten normalisieren ihre Beziehungen zu Israel. Wirtschaftliche Interessen stehen dabei im Vordergrund.

Betreibt der französische Präsident zwischen Beirut und Bagdad lediglich Symbolpolitik oder legt er die Grundlagen für eine neue französische Außenpolitik im Nahen Osten?

Lange war das Mittelmeer exklusives Spielfeld europäischer und westlicher Mächte. Damit ist es vorbei.

Ob in Syrien, Libyen, Jemen, Sudan, Ägypten: Russland sucht im Nahen Osten immer häufiger die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Achse Moskau-Abu Dhabi ist weit mehr als eine Zweckallianz, meint Andreas Krieg.

Russlands Verbündeter Khalifa Haftar gerät im Libyen-Krieg in die Defensive – und Moskau muss seine Karten neu sortieren, um russische Interessen in Nordafrika zu wahren. Der Schlüssel dafür könnte im Syrien-Konflikt liegen.

Halbautoritäre Regime im Nahen Osten versuchen im Kampf gegen Corona, Populismus und Krisenmanagement unter einen Hut zu bringen – und ihre Gegner und Kritiker weiter zu schwächen. Dabei wandeln Iran und die Türkei auf einem schmalen Pfad.

Die einen sind seit Jahren vor Ort, die anderen schon wieder abgezogen – oder rausgeflogen. Warum die Mächtigen von Ankara bis Abu Dhabi um Einfluss in einer Region kämpfen, die wir so gar nicht auf dem Schirm haben.