Im Schatten des Iran-Kriegs eskalierte vor zwei Wochen ein weiterer Konflikt. Was für Pakistan und Afghanistan auf dem Spiel steht – und ob sich China als Friedensstifter hervortun kann.
Leo Wigger
Im globalen Süden brechen neue Protestwellen aus, die neben vielen Unterschieden auch etwas gemeinsam haben. Unser Autor hat sich zwei dieser Umstürze, in Nepal und Bangladesch, genauer angeschaut.
Der bangladeschische Außenminister Touhid Hossain über die Pläne der Interimsregierung von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, warum er auf eine Entschuldigung Pakistans hofft und wieso er eine Insel im Golf von Bengalen nicht an die USA verschenken will.
Nach dem Ende der NATO-Mission in Afghanistan ist die Atommacht Pakistan auf der außenpolitischen Prioritätenliste weit nach unten gerutscht. Die SPD-Bundestagsabeordnete Derya Türk-Nachbaur erklärt im Interview, was bisher schief lief, warum wir unseren Blick auf das Land unbedingt ändern müssen, und welche Begegnung sie tief bewegte.

In Bangladesch demonstrieren Studenten für ein menschenwürdiges Leben. Doch die Regierung schlägt mit massiver Gewalt zurück. Die Regierung von Sheikh Hasina steht nun am Abgrund.

Russland und Indien stellen ihre engen Beziehungen zu Schau. Dabei ist die Lage komplex. Im Schatten des Ukraine-Kriegs und einer drohenden Eskalation mit China versucht Indien, seine eigenständige Außenpolitik aufrechtzuerhalten.

Der Tod von Irans Präsidenten Ebrahim Raisi wirft ein Schlaglicht auf die seit langem angespannten Beziehungen zwischen den Nachbarstaaten am Kaspischen Meer. Dabei stehen die Zeichen derzeit auf Entspannung.

Vor 80 Jahren ließ Josef Stalin über Nacht Hunderttausende Krimtataren deportieren. Zehn Jahre nach der russischen Annexion der Krim kämpft das muslimische Turkvolk wieder ums Überleben. Denn das Schicksal der Krimtataren stellt Moskaus Erzählung der ewig russischen Krim in Frage.



