Warum ein südamerikanisches Gebräu für Drusen in Syrien, Libanon und Israel Teil der eigenen Identität ist – und welche Regeln es beim gemeinschaftlichen Mate-Konsum zu beachten gilt.
Gesellschaft
Der Krieg zwang Millionen Iraner, sich in Sicherheit zu bringen. Im osttürkischen Van blicken sie mit gemischten Gefühlen auf den Krieg und die Zukunftsaussichten in ihrem Heimatland.
Das dichtbesiedelte Gebiet im Süden der libanesischen Hauptstadt wird in etwa von einer Million Menschen bewohnt. Viele von ihnen sammeln sich auf den Straßen Beiruts, während die Angst vor dem, was noch kommt, alle im Land umtreibt.
Der Krieg gegen Iran hat in Israel einen seltenen politischen Konsens geschaffen. Regierung, große Teile der Opposition und der Medien stellen sich hinter den Angriff. Ein kurzer Einblick in den israelischen Kriegsdiskurs.

Während die Welt Richtung Iran blickt, eskaliert im Westjordanland die Siedlergewalt. Bewaffnete Reservisten, illegale Außenposten: Was dort geschieht, ist kein Randphänomen, sondern staatlich gedeckte Politik. Ein Gespräch mit Ziv Stahl über Verbrechen, die strafrechtlich fast nie verfolgt werden.

Die Gewalt hat während der Repression der Proteste Dimensionen angenommen, die es der iranischen Bevölkerung schier unmöglich macht, Mut inmitten der Verzweiflung zu finden.

Nach Jahrzehnten von Krieg und Krise schlägt Bagdad ein neues Kapitel auf. Ein Kulturhaus am Tigrisufer mit bewegter Geschichte ist da schon einen Schritt weiter.

Haifa gilt als Vorbild für Koexistenz in Israel. Die Ungleichheiten zwischen Juden und Arabern sind dennoch allgegenwärtig – und treten vor allem im Sprachgebrauch zutage.



