Gesellschaft

Iran und der Boulevard

Gäbe es noch einen Schah von Persien, müsste man uns nicht mit Kardashians und Katzenbergers quälen. Reza Pahlewi bewegte einst die deutsche Yellow Press. Deren Stories erzählten wenig über Iran, dafür aber umso mehr über den deutschen Gemütszustand.

Der Herrscher von Seite drei
Der Preis für den Sieg
Schlacht um Raqqa
Bis zu 80 Prozent der IS-Hochburg, deren Bevölkerungsanzahl auf etwa 230.000 vor Beginn der Offensive geschätzt wird, liegen in Trümmern. Fotoreporterin Birgit Haubner dokumentierte in Raqqa die Stunde null nach dem Sieg über den IS.
Katja Brinkmann
Zum Tod von Katja Brinkmann

Als Arabistin erforschte sie Dichter und Dogmatiker und wollte die Geschichte Syriens noch einmal schreiben. Wir trauern um Katja Brinkmann, unsere Freundin und Kollegin.

Die Hafenbucht von Bizerte. Seit die Stadt um 1100 vor Christus als Handelsposten von phönizischen Händlern gegründet wurde, starten von hier Fischerboote.
Wie Tunesiens Fischer ihr Leben im Mittelmeer vor Libyen riskieren

Die politischen Dramen des Mittelmeers erleben die Fischer von Bizerte besonders. Eine neue Spezies schnappt ihnen neuerdings den Fang weg. Und sie müssen sich in die Gewässer eines Bürgerkrieges wagen.

Der 17-jährige Saled wohnt in derselben Nachbarschaft und kommt zum Trainieren an den Strand. Er ist Mitglied der Tanzgruppe »Asphalt-Teufel«. Ihren Tanzstil bezeichnet Saled als eine Mischung aus »Knocking, Breaking und Zauberei«.
Gentrifizierung, Immobiliengeschäft und Stadtplanung im ägyptischen Alexandria

Die Küstenmetropole Alexandria – einst Inbegriff mediterraner Kultur – verliert ihr Gesicht. Immer mehr Alexandriner wollen sich das nicht bieten lassen. Und machen Front gegen das Immobiliengeschäft.

Ein Berliner Muslim reist in die ehemaligen IS-Gebiete im Nordirak, um einer jesidischen Freundin ihren größten Wunsch zu erfüllen und um ein Zeichen gegen religiösen Hass zu setzen. Beinahe wäre er an sich selbst gescheitert.
Jesiden im Irak

Ein Berliner Muslim reist in die ehemaligen IS-Gebiete im Nordirak, um einer jesidischen Freundin ihren größten Wunsch zu erfüllen und um ein Zeichen gegen religiösen Hass zu setzen. Beinahe wäre er an sich selbst gescheitert.