Die sudanesische Journalistin Zeinab Mohammed Salih ist eine der wenigen, die noch vor Ort berichtet. Im Gespräch mit zenith erzählt sie, wie Medienschaffende ins Visier der Kriegsparteien geraten – und warum das jüngste Importverbot für Gold aus dem Sudan an der falschen Stelle ansetzt.
Gesellschaft
Israelische Politiker und Aktivisten kämpfen seit Jahren für die Auflösung des UN-Palästinenserhilfswerks und stehen womöglich kurz vor dem Ziel. Ein deutsch-israelischer Dokumentarfilm zeigt exemplarisch, wie man sich zum Teil dieser Kampagne macht.
Israel veröffentlicht über 70 3D-animierte Propagandaclips, die Angriffe auf zivile Infrastruktur in Gaza und dem Libanon rechtfertigen sollen. Die Ergebnisse eines internationalen Rechercheteams belegen: Viele davon sind gefälscht. Wie sie entstanden und warum die Clips Verbreitung in westlichen Medien fanden, erzählt Jack Sapoch einer der beteiligten Reporter im Interview.
»Staatsräsonfunk« gibt jenen Menschen ein analytisches Instrument an die Hand, die in den vergangenen zwei Jahren fassungslos vor Zeitungsspalten, Nachrichtensendungen und Timelines saßen und sich fragten, ob sie die Einzigen seien, die die Schieflage in der deutschen Gaza-Berichterstattung bemerken. Das Buch sagt: Nein, seid ihr nicht.

Fünf verschiedene Ausweise, fünf rechtliche Statuskategorien: Israels Kontrolle über die palästinensische Bevölkerung basiert auf einem komplexen System farbcodierter Papiere, die den Alltag und die Bewegungsfreiheit von Millionen Menschen prägen. In dieser Serie erzählen fünf von ihnen, was das für sie bedeutet. Teil zwei führt nach Ost-Jerusalem – zu Menschen, die hier geboren und auf dem Papier dennoch nur Gäste sind.

Die öffentlichen Prozesse gegen frühere Schergen des Assad-Regimes sollen Fehler wie vor über zwanzig Jahren im Irak vermeiden. Für die Regierung von Ahmad Al-Scharaa steht aber noch viel mehr auf dem Spiel.

Die Zedernwälder des Schuf-Reservats liegen im größten Naturschutzgebiet des Libanon. Ein Gespräch mit Sarah Nasrallah über Naturschutz, bei dem auch die Menschen vor Ort mitziehen – und die Rückkehr eines verschwunden geglaubten Gipfelbewohners.

Erstmals seit 40 Jahren stand Irak in der Endrunde einer Fußball-WM. Eine Reise durch die Stadien des Landes zeigt, warum der Erfolg der Nationalelf so vielen Menschen Hoffnung macht.



