Iran beruft sich bei der Blockade der Straße von Hormuz auf eigene Rechtsnormen und bereitet bereits eine Neuregelung vor, die seine maritime Vormachtstellung in der Meerenge auch nach Kriegsende sichern soll. Doch der Gesetzesvorstoß hat mehr als einen Haken.
Iran
Der Krieg zwang Millionen Iraner, sich in Sicherheit zu bringen. Im osttürkischen Van blicken sie mit gemischten Gefühlen auf den Krieg und die Zukunftsaussichten in ihrem Heimatland.
Die Strategie der Operation »Epic Fury« geht nicht auf. Warum ein Ausweg aus dem Krieg dennoch so schwierig bleibt – und auf welchen Ebenen der Waffengang bereits jetzt irreversiblen Schaden angerichtet hat.
Im Krieg mit Iran scheint die US-amerikanische Strategie an sich selbst zu Grunde zu gehen. Sendet Washington mit dem Angriff womöglich auch ein Signal an China?

Selektivität und Machtasymmetrien haben das Völkerrecht seit seiner Entstehung begleitet. Aus deutscher Perspektive gewinnt diese Problematik besondere Bedeutung – etwa inmitten des Iran-Kriegs und der Seeblockade der Straße von Hormus.

Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und Iran zeigt, wie eng geopolitische Rivalitäten und religiöse Symbolik miteinander verflochten sein können. Trotz der Unterschiede zeigt sich ein gemeinsames Muster.

Ali Khameneis Tötung und die Ernennung seines Sohnes haben die politische Landschaft und die gesellschaftliche Psyche Irans grundlegend verändert. Was die Nachfolgeregelung vom Sohn auf den Vater dem Selbstverständnis der Islamischen Republik zu tun hat – und wie Irans neuer Oberster Führer Antlitz und Handeln des Regimes prägen wird.

Während die türkische Gesellschaft den Krieg gegen Iran geschlossen ablehnt, fürchtet Ankara wirtschaftliche Instabilität und einen neuen Status Quo im Nachbarland.



