Im Krieg mit Iran scheint die US-amerikanische Strategie an sich selbst zu Grunde zu gehen. Sendet Washington mit dem Angriff womöglich auch ein Signal an China?
Pascal Bernhard
Sowohl Diplomatie als auch Abschreckung sind gescheitert: Wie die Golfstaaten auf die iranischen Gegenangriffe reagieren und dabei nicht nur über rote Linien nachdenken, sondern auch die US-Hegemonie neu in Frage stellen.
Noch vor der Hayat Tahrir Al-Scham war die südliche Front in Damaskus am vergangenen Wochenende eingezogen und hat Assad gestürzt. Der syrische Journalist Waleed An-Nufal erklärt, weshalb es so schnell ging, und wie der Süden Syriens auf die Entwicklungen schaut.
Mehr als ein Jahr nach dem 7. Oktober ist ein zweiter Geiseldeal in weiter Ferne. Einige israelische Soldaten drohen der politischen Führung mit Kriegsverweigerung. Nicht nur, um Israels Regierung zu einem Kurswechsel zu zwingen, sondern auch wegen des Fehlverhaltens in der Armee.

Anfang September verließ der langjährige Chef der libyschen Zentralbank fluchtartig das Land. Nahost-Experte Andrea Cellino erklärt im Interview, welche Rolle Sadiq Al-Kabir im Machtkampf zwischen Tripolis und Tobruk spielt – und wie sich die Ereignisse in Libyen auch auf Europa auswirken.

Verfassungsrechtler Adam Shinar sieht Presse- und Redefreiheit in Gefahr: Denn auch jenseits der umstrittenen Justizreform fänden Netanyahu, Ben Gvir und Smotrich vor dem Hintergrund des Gaza-Kriegs Wege, um Israels Demokratie auszuhöhlen.

Politikwissenschaftler Muhammad Taufiqurrohman über die Wahlen im größten muslimischen Land der Welt, das politische Vermächtnis von Präsident Joko Widodo – und die Rolle des Gaza-Kriegs im indonesischen Wahlkampf.

Jordanien setzt alles daran, den Drogenschmuggel einzudämmen, führt wöchentlich Militäroperationen auf syrischen Territorium durch – und droht in den Regionalkonflikt vor dem Hintergrund des Gaza-Kriegs gezogen zu werden. Wer hinter dem Captagon-Handel steckt und was auf dem Spiel steht.



