Die Strategie der Operation »Epic Fury« geht nicht auf. Warum ein Ausweg aus dem Krieg dennoch so schwierig bleibt – und auf welchen Ebenen der Waffengang bereits jetzt irreversiblen Schaden angerichtet hat.
USA
Im Krieg mit Iran scheint die US-amerikanische Strategie an sich selbst zu Grunde zu gehen. Sendet Washington mit dem Angriff womöglich auch ein Signal an China?
Selektivität und Machtasymmetrien haben das Völkerrecht seit seiner Entstehung begleitet. Aus deutscher Perspektive gewinnt diese Problematik besondere Bedeutung – etwa inmitten des Iran-Kriegs und der Seeblockade der Straße von Hormus.
Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und Iran zeigt, wie eng geopolitische Rivalitäten und religiöse Symbolik miteinander verflochten sein können. Trotz der Unterschiede zeigt sich ein gemeinsames Muster.

Mohammed Soliman forscht an der Schnittstelle von Geopolitik, Technologie und Geostrategie. In seinem neuen Buch entwirft er eine neue Vision für Bündnis- und Investitionspolitik – und erklärt, warum Rechenzentren am Golf ins Visier iranischer Drohnen rücken.

Warum die USA und Iran sich letztlich für eine diplomatische Lösung anstelle eines offenen Konflikts entschieden – und das in einem Moment, in dem ein Krieg nicht nur möglich, sondern unmittelbar bevorzustehen schien.

Warum die Golfstaaten an Trump appellieren, den Ausbruch eines neuen Krieges in der Region fürchten – und zu den Protesten in Iran und deren Niederschlagung keine Stellung bezogen.

Die – wenn auch bedingte – Annahme des 20-Punkte-Plans schafft eine neue Dynamik, die ein Ende von Krieg, Vernichtung und Vertreibung in Gaza näher rücken lässt. Eine entscheidende Rolle fällt nun Israels Innenpolitik zu.



