Das zenith-Reportage-Stipendium 2019

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Du bist ein junger Journalist, der sich für die arabische Welt interessiert? Du arbeitest im Nahen Osten oder Nordafrika und hast die Skizze für eine große Reportage bereits in der Schublade? Du möchtest dich an einem neuen Format versuchen und Text, Foto und Video zu einer multimedialen Story kombinieren?

 

Dann bewirb dich jetzt für das zenith-Reportage-Stipendium 2019, das gemeinsam vom Magazin zenith, der Berliner Candid Foundation sowie Alumni der Herbert Quandt-Stiftung ausgeschrieben wird. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie schwierig es in unruhigen Zeiten ist, große Geschichten ausgeruht zu erzählen. Wir wissen auch, wie selten insbesondere junge Kollegen die Chance bekommen, mehrere Tage oder gar Wochen an einem Thema intensiv zu arbeiten – insbesondere dann, wenn am Ende keine große Schlagzeile, sondern eine hintergründige Reportage steht.

 

Mit dem zenith-Reportage-Stipendium möchten wir genau das ermöglichen und fördern deshalb drei journalistische Recherche-Projekte mit jeweils maximal 2000 Euro. Teilnehmen dürfen alle Journalistinnen und Journalisten, die zum Einsendeschluss am 18. Januar 2019 nicht älter als 32 Jahre alt sind und derzeit in einem der folgenden Länder leben und als Journalisten arbeiten: Ägypten, Saudi-Arabien, Jemen, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain, Kuwait, Irak, Jordanien, Syrien, Libanon, Israel, Palästina, Sudan, Dschibuti, Somalia, Libyen, Tunesien, Algerien, Marokko, Katar und Mauretanien.

 

Nationalität und Anstellungsverhältnis spielen bei der Auswahl der Stipendiaten keine Rolle. Teams aus zwei oder mehr Journalisten können sich gerne bewerben, müssen die Fördersumme aber unter sich aufteilen.

 

Du erfüllst die Kriterien und bist interessiert? Dann beantworte bitte folgende drei Fragen auf Deutsch, Englisch oder Arabisch:

 

  1. Welche Geschichte willst Du recherchieren, wie willst Du sie erzählen und warum glaubst Du, dafür der richtige zu sein? (max. 500 Worte)
  2. Wieviel Budget benötigst Du und wofür planst Du es auszugeben? (max. 100 Worte)
  3. Auf welche drei Veröffentlichungen bist Du besonders stolz? (jeweils ein Link mit knapper Begründung genügt)

 

Sende die Beantwortung dieser Fragen zusammen mit einem tabellarischen Lebenslauf und zusammengefasst in einem einzelnen PDF-Dokument als Email-Anhang bis zum 18. Januar 2019 an grant@zenith.me. Solltest Du festangestellt sein, benötigen wir außerdem eine schriftliche Bestätigung deines Arbeitgebers, dass Du für die Dauer der Recherche freigestellt wirst und die Ergebnisse exklusiv bei zenith in gedruckter und digitaler Form erscheinen dürfen.

 

Wie geht es weiter?

Nach dem Einsendeschluss wird eine internationale Jury erfahrener Nahost-Reporter beratschlagen und die Gewinner zeitnah benachrichtigen. Die erste Hälfte der Fördersumme wird vorab überwiesen, die zweite Hälfte nach erfolgreicher Fertigstellung des Projekts.

 

In der Jury sitzen:

  • Katrin Sandmann (Kobalt TV, arte Reportage, Berlin)
  • Manon Quérouil (Freie Reporterin, Paris)
  • Amir Musawy (Al-Iraqiyya, Bagdad/Berlin)
  • Christoph Reuter (Der Spiegel, Beirut)
  • Christoph Ehrhardt (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Beirut)
  • Daniel-Dylan Böhmer (Die Welt, Berlin)
  • Jan Rübel (Zeitenspiegel, Alumni der Herbert Quandt-Stiftung, Berlin)
  • Alexandra Belopolsky (Alumni der Herbert Quandt-Stiftung, Berlin)
  • Daniella Cheslow (Alumni der Herbert Quandt-Stiftung, Berlin)
  • Lissy Kaufmann (Alumni der Herbert Quandt-Stiftung, Berlin)
  • Dana Regev (Alumni der Herbert Quandt-Stiftung, Berlin)
  • Florian Guckelsberger (Magazin zenith)