Im Schatten der Nahost-Kriege entbrannte nach einem brutalen Angriff israelischer Siedler auf palästinensische Dorfbewohner eine Diskussion über jüdischen Terror. Ungewöhnlich ist, dass auch Teile der israelischen Rechten die Gewalt öffentlich missbilligten. Was steckt dahinter?
Israel
Der Krieg im Libanon wird zur Belastungsprobe für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die politische Vision der Regierung. Unterdes treibt Israel die Zerstörung des Südens voran – und sät unter der Bevölkerung Misstrauen.
Die Strategie der Operation »Epic Fury« geht nicht auf. Warum ein Ausweg aus dem Krieg dennoch so schwierig bleibt – und auf welchen Ebenen der Waffengang bereits jetzt irreversiblen Schaden angerichtet hat.
Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und Iran zeigt, wie eng geopolitische Rivalitäten und religiöse Symbolik miteinander verflochten sein können. Trotz der Unterschiede zeigt sich ein gemeinsames Muster.

Der Krieg gegen Iran hat in Israel einen seltenen politischen Konsens geschaffen. Regierung, große Teile der Opposition und der Medien stellen sich hinter den Angriff. Ein kurzer Einblick in den israelischen Kriegsdiskurs.

Mit dem Beginn von Phase Zwei des »Comprehensive Plan to End the Gaza Conflict« steht seit Januar die sensibelste Frage des Prozesses hin zu einem Ende der Gewalt ganz oben auf der Agenda. Doch an den notwendigen Voraussetzungen mangelt es weiterhin.

Während die Welt Richtung Iran blickt, eskaliert im Westjordanland die Siedlergewalt. Bewaffnete Reservisten, illegale Außenposten: Was dort geschieht, ist kein Randphänomen, sondern staatlich gedeckte Politik. Ein Gespräch mit Ziv Stahl über Verbrechen, die strafrechtlich fast nie verfolgt werden.

Das Übergreifen des Kriegs auf den Libanon droht die Gesellschaft auseinanderzureißen. Die Bewertung der Hizbullah auf der einen und der libanesischen Regierung auf der anderen Seite könnten weiter kaum auseinanderliegen. Ein Ortsbesuch im Südlibanon.



