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Bild des Benutzers Ingo Damith
Bewertungen : 1
Die syrische Zivilgesellschaft bringt genug Erfahrung für ein tolerantes Zusammenleben mit
Menschen erschöpfen. Die Sehnsucht nach Erholung und Regeneration ist am Ende größer, als nach Machtausübung und Zerstörung von "Feinden". Dei Erschöpfung zeigt sich, sobald die Emotionen und die dazugehörigen Geschichten an ihr Ende kommen.
Religiöse, wirtschaftliche, militärische und politische Erzählungen brauchen einen Ethos. Die Gemeinsamkeiten und Überschneidungen, insbesondere gemeinsam erlebtes, erzähltes Leid und Trauer, hat am Ende mehr Transformationskraft als die bisherigen Unterschiede.
Zu einer neuen Geschichte für Syrien gehören auch neue Führungsfiguren. Wichtiger als internationale Hilfe, sind innerpolitisch, zivilisiert ausgetragene Diskurse an denen sich alle Bürger beteiligen. Wenn Krieg als Kommunikationsform keine Zukunft hat, erfolgen Reformationsbewegungen und Rück-Erinnerungen an bisherige als weniger leidvoll erlebte Kommunikationsformen zur Stabilisierung und zum Aufbau einer modernen Gesellschaft in der ein "Gleichgewicht vorhandener Kräfte" erstrebenswert ist.
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01
Bild des Benutzers Moritz Zeeck
Bewertungen : 1
Es wird zu einer Segregation anhand von ethnischen, religiösen und politischen Bruchlinien kommen.
Ähnliche Prozesse waren im Gefolge von kriegerischen Handlungen im Libanon und im Irak zu beobachten, dort haben konfessionelle und ethnische Unterschiede zu räumlicher Trennung geführt.
Das Klima zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen ist durch den Bürgerkrieg vergiftet, da manche Konfliktparteien sich zu Sachverwaltern bestimmter Gruppen erklärt haben, z.B. das syrische Regime, dass sich zum "Beschützer der Minderheiten" aufschwingt oder verschiedene islamistische Gruppen, die die gleiche Rolle für die Sunniten für sich beanspruchen.
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Die syrische Zivilgesellschaft bringt genug Erfahrung für ein tolerantes Zusammenleben mit
Menschen erschöpfen. Die Sehnsucht nach Erholung und Regeneration ist am Ende größer, als nach Machtausübung und Zerstörung von "Feinden". Dei Erschöpfung zeigt sich, sobald die Emotionen und die dazugehörigen Geschichten an ihr Ende kommen.
Religiöse, wirtschaftliche, militärische und politische Erzählungen brauchen einen Ethos. Die Gemeinsamkeiten und Überschneidungen, insbesondere gemeinsam erlebtes, erzähltes Leid und Trauer, hat am Ende mehr Transformationskraft als die bisherigen Unterschiede.
Zu einer neuen Geschichte für Syrien gehören auch neue Führungsfiguren. Wichtiger als internationale Hilfe, sind innerpolitisch, zivilisiert ausgetragene Diskurse an denen sich alle Bürger beteiligen. Wenn Krieg als Kommunikationsform keine Zukunft hat, erfolgen Reformationsbewegungen und Rück-Erinnerungen an bisherige als weniger leidvoll erlebte Kommunikationsformen zur Stabilisierung und zum Aufbau einer modernen Gesellschaft in der ein "Gleichgewicht vorhandener Kräfte" erstrebenswert ist.
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Es wird zu einer Segregation anhand von ethnischen, religiösen und politischen Bruchlinien kommen.
Ähnliche Prozesse waren im Gefolge von kriegerischen Handlungen im Libanon und im Irak zu beobachten, dort haben konfessionelle und ethnische Unterschiede zu räumlicher Trennung geführt.
Das Klima zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen ist durch den Bürgerkrieg vergiftet, da manche Konfliktparteien sich zu Sachverwaltern bestimmter Gruppen erklärt haben, z.B. das syrische Regime, dass sich zum "Beschützer der Minderheiten" aufschwingt oder verschiedene islamistische Gruppen, die die gleiche Rolle für die Sunniten für sich beanspruchen.
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